Aktuelles

 

Liebe Eltern/ Betreuer/innen,

wir hoffen sehr, dass Sie angenehme und entspannte Herbstferien hatten.

Anbei finden Sie zur Kenntnisnahme und weiteren Beachtung einige Ergänzungen unseres Hygienplans.

Wir wünschen  uns allen gutes Gelingen bei der Umsetzung dieses Plans.

gez. die erweiterte Schulleitung

(23.10.2020)

Hygieneplan des Schulzentrums „Am Friedensplatz“ Neutrebbin (Ergänzung zum Hygieneplan) vom 29. Juli 2020 (Teil 1)

0. Geltende Rechtsvorschrift:

„Infektions- und Arbeitsschutz in den Schulen in Brandenburg im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2/COVID-19 (Ergänzung zum Hygieneplan)“ (Stand: 09.10.2020)

I. Grundsätzliche Vorkehrungen für den Regelbetrieb

– Information an die Eltern/ Betreuer/innen/ Schüler/im Vorfeld über die Schulhomepage über gesundheitliche Voraussetzungen, alle Vorkehrungen, auch auf dem Schulweg, die getätigt werden müssen

– Aushänge über Hygienevorschriften im Schulalltag werden in elektronischer Form („Schwarzes Brett“ auf jeder Etage) als auch in Papierform angebracht. Die Schüler werden in der 1. Unterrichtsstunde aktenkundig belehrt.

II. Hygienevorschriften

  1. Bei COVID-19 typischen Krankheitszeichen müssen betroffene Personen der Schule fernbleiben: trockener Husten, Fieber, Atembeschwerden, zeitweiser Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn, Halsschmerzen u.a. . Wenn diese Symptome bei Schüler/innen auftreten, werden die Eltern umgehend informiert und darauf hingewiesen, diese abklären zu lassen. Beschäftigte entscheiden selbst in Bezug auf einen unverzüglichen Besuch bei einem Arzt oder das zuständige Gesundheitsamt.
  2. Das Distanzgebot zwischen den Lehrkräften und zwischen Lehrkräften und Eltern oder sonstigen Besuchern beträgt mindestens 1,50m.
  3. Die Nies- und Hustenhygiene (Armbeuge, Einwegtaschentuch) sind einzuhalten. Abstand gegenüber anderen Personen ist zu beachten.
  4. Berührungen (Händeschütteln, Umarmungen) bei Begrüßungen haben zu unterbleiben.
  5. Die Hände sind vom Gesicht fernzuhalten.
  6. Regelmäßiges Waschen (mindestens 20 Sekunden) mit Wasser und Seife, Benutzung von Einweghandtüchern ist durchzuführen.
  7. Alle Toiletten sind geöffnet und sind mit Seife, Toilettenpapier sowie Einweghandtüchern ausgestattet.
  8. Aufenthaltsräume sind regelmäßig zu lüften, täglich mindestens nach jeder Unterrichtstunde, wenn unterrichtsorganisatorisch möqlich, alle 20 Minuten. Eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung der Räume durch vollständig geöffnete Fenster soll zwischen 3 bis 10 Minuten dauern. Eine Fensterlüftung ist vor jeder Raumnutzung und beim Verlassen umzusetzen. Schüler/innen können als „Lüftungsdienst“ zum Beispiel an das Lüften erinnern. Bei coronabedingter stärkerer Lüftung der Aufenthaltsräume ist das Tragen angemessener Kleidung unabdingbar.
  9. Bei der Ausgabe von Unterlagen sollten möglichst Handschuhe getragen werden.
  10. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist bei der Benutzung des ÖPNV bzw. Schülerverkehrs verpflichtend. Alle Personen in den Schulgebäuden (Fluren, Gängen, Treppenhäusern) und beim Anstehen in der Speisewirtschaft müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Maskenpflicht besteht nicht im Unterricht und auf dem Schulhof.
  11. Arbeitsmittel (u.a. Schulbücher) werden den Schüler/innen sowie den Lehrkräften persönlich zugewiesen.
  12. Nach der Benutzung technischer Arbeitsmittel sind diese zu reinigen.

III. Raumorganisation

– Der Wechsel von Klassenräumen ist möglichst zu vermeiden. Fachunterricht findet in den vorgesehenen Fachräumen und Werkstätten statt.

– Schüler/innen sitzen nebeneinander, Kontakt von Angesicht zu Angesicht ist zu reduzieren (keine Gruppentische).

– Der Lehrertisch hat einen Mindestabstand von 1,50 m zur ersten Sitzreihe.

IV. Organisation des Schulalltags

–  Die Durchführung des Regelunterrichts erfolgt in festen Lerngruppen.

– Ein Wechsel der Lehrkräfte wird durch Blockunterricht minimiert.

  Auf den Treppen wird die rechte Seite benutzt.

Sportunterricht findet unter Beachtung des Hygienekonzeptes statt.

– Musikunterricht und außerunterrichtliche musikalische Angebote dürfen erteilt werden. Auf Chorgesang ist im Unterricht der Schulen zugunsten anderer musikalischer Unterrichtsformate zu verzichten. Das Singen im Unterricht ist in kleinen Gruppen mit größerem Abstand der Schüler/innen  voneinander bei ausreichend guter Belüftung oder im Klassenverband im Freien möglich. Auch bei der Benutzung von größeren Räumen, z.B. der Turnhalle sind beim Singen größere Abstände und ausreichend gute Belüftung sicherzustellen. Im Freien ist auch das Singen im Klassenverband bei Einhaltung der allgemeinen Abstandsregeln (1,5 m) möglich.

– Bei Unterricht im Freien ist direkte Sonneneinwirkung zu meiden.

– Konferenzen sollen auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen. Gremien- und Klassenelternversammlungen sollen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind. Dabei gelten die gleichen Vorgaben wie bei den Konferenzen.

– Der Besuch von Externen in der Schule wird minimiert. Von den Besuchern werden die Kontaktdaten und Aufenthaltszeiten dokumentiert.

– Für Elternkontakte werden telefonische Sprechstunden oder Kommunikation über E-Mail-Verkehr angeboten. Persönliche Kontakte sollten nur unter Wahrung des Mindestabstandes im Einzelfall erfolgen

V. Pausenregelungen

– Die Aufsichtspersonen und Lehrkräfte am Stundenende achten darauf, dass nicht alle Schüler/innen gleichzeitig über die  Gänge zu den Klassenzimmern, zu den Toiletten und in die Schulhöfe gelangen.

– Es ist möglich, das Mittagsessen unter Einhaltung der Hygieneregeln in der lokalen Speisewirtschaft einzunehmen.

VI. Reinigung der Unterrichtsräume/Schulhaus

– Nach dem Ende des Unterrichts werden die Unterrichtsräume gesäubert (Flächendesinfektion des gesamten Raumes, der Fußböden, der Waschbecken, der Tische, der Fensterbänke möglichst mit Einwegreinigungsmaterial. Die Weiterbenutzung von Lappen etc. für einen anderen Raum muss strengstens unterbunden werden!).

– Auch die Reinigung der Toiletten erfolgt nach strengsten Hygienenormen (ebenfalls Benutzung von Einwegreinigungsmaterial).

– Das gesamte Schulhaus (auch Geländer, Fensterbänke und -griffe, Schalter, Türklinken) und die Turnhalle werden gemäß der Hygienevorschriften gereinigt.

VII. Risikogruppen

Beschäftigte ohne genannte Vorerkrankungen oder Therapien verrichten ihren Dienst grundsätzlich in den Schulen. Das Gleiche gilt für schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Personen. Das Alter oder eine Schwerbehinderung allein ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung bietet keinen Grund dafür, dass diese Personen nicht in Schulen eingesetzt werden können.

Prinzipiell besteht in jeder Schule die Möglichkeit, sich durch die Einhaltung der o.g. Infektions-und Hygieneschutzmaßnahmen sowie das Einhalten des Mindestabstands zu Schüler/innen sowie anderen Personen zu schützen.

Es ist im Einzelfall zu prüfen, ob bei bestimmten Vorerkrankungen und nachweisbaren Endorgan-schäden als zusätzlicher Risikofaktor für einen komplizierten COVID-19 Verlauf ein Einsatz im Präsenzunterricht- insbesondere bei steigenden Inzidenzen- möglich ist. Dabei sind die folgenden Erkrankungen in den Blick zu nehmen, die bei der Beurteilung des individuellen Risikos von Beschäftigten berücksichtigt werden sollen. Die Aufzählung der Erkrankungen ist nicht vollzählig und nicht abschließend.

  • Chronische Herzerkrankung mit Endorganschaden (dauerhaft therapiebedürftig); z.B. ischämische Herzerkrankung, Herzinsuffizienz
  • arterielle Hypertonie mit bestehenden Endorganschäden (insbesondere chronische Herzinsuffizienz, chronische Niereninsuffizienz) oder schwer einstellbarem Hypertonus
  • funktionelle oder strukturelle chronische Lungenkrankheit, welche eine dauerhafte tägliche Medikation benötigt (COPD, Mucoviscidose, pulmonale Hypertonie)
  • chronische Lebererkrankungen mit Organumbau
  • Diabetes mellitus (Typ I oder II) mit Endorganschäden
  • ausgeprägte Adipositas (BMI > = 40)
  • Krebserkrankungen (Onkologische Pharmakotherapie innerhalb der letzten 6 Monate; Strahlentherapie innerhalb der letzten 6 Monate)
  • ein geschwächtes Immunsystem z.B. aufgrund einer Erkrankung oder in Folge bestimmter Operationen (Splenektomie: Milzentfernung), die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr deutlich beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison)
  • sonstige schwere Erkrankungen mit funktionellen oder körperlichen Einschränkungen, die einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19 annehmen lassen

Die Zugehörigkeit zu einer der oben genannten Risikogruppen ist durch ein ärztliches Attest nachzuweisen. Näheres zum Nachweis wird in Bezug auf die Lehrkräfte und das sonstige pädagogische Personal durch das für die Schule zuständige Ministerium bestimmt. Die ärztliche Feststellung zur Einschätzung der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe trifft weder eine Aussage über die Art der Erkrankung oder ein individuelles Infektionsrisiko noch über die tatsächliche Schwere einer möglichen Erkrankung an COVID-19.

Bei Schwangerschaft gelten die Regelungen des Mutterschutzgesetzes in Hinblick auf generelle bzw. individuelle Beschäftigungsverbote sowie etwaige landesspezifische Regelungen.

Grundsätzlich nicht berücksichtigungsfähig sind die individuellen Risiken von Haushaltsangehörigen, weil dies allein der privaten Sphäre zuzurechnen ist.

 

Arbeitsstand: 23.10.2020

Dieser wird laufend aktualisiert!

G. Fietze/ D. Kind