Aktuelles

 

Liebe Schüler/innen,

Sehr geehrte Sorgeberechtigte,

Sehr geehrte Kolleg/innen,

wir hoffen, dass Ihr/ Sie gesunde, erholsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage hattet/ hatten.

Hiermit informieren wir Sie über Aktuelles aus dem MBJS/ Schulamt.

1. Ab 4. Januar ausschließlich Distanzunterricht – mit wenigen Ausnahmen

Ab 4. Januar 2021 – und vorerst bis 10. Januar – werden alle Schülerinnen und Schüler ausschließlich im Distanzunterricht unterrichtet, das bedeutet: Lernen Zuhause unter Anleitung durch die Lehrkräfte.

Ausnahmen: Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen werden im Präsenzunterricht beschult, das sind die Schülerinnen und Schüler in der

  • Jahrgangsstufe 10, die in zwei feststehenden Lerngruppen unterrichtet werden (siehe Plan auf der Homepage).

In den Abschlussklassen zählt jede einzelne Präsenz-Unterrichtstunde, um ­– in Vorbereitung auf die Prüfungen – die Chancengleichheit zwischen den Schülerinnen und Schülern zu gewährleisten. Ihnen soll die Chance gegeben werden, auch einen – im Vergleich zu den Vorjahren – gleichwertigen Schulabschluss zu erreichen, der bundesweit anerkannt wird. Bildungsgerechtigkeit und gleiche Chancen innerhalb der Generation sind hierfür maßgeblich und die Schule dafür in besonderer Verantwortung. Die Schulen nutzen alle unterrichtsorganisatorischen und räumlichen Optionen, damit in diesen Klassen und Lerngruppen der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden kann.

Praktischer Sportunterricht findet ausschließlich im Freien statt. Ist dies witterungsbedingt nicht möglich, werden im Unterricht sporttheoretische Inhalte behandelt.

Im Musikunterricht darf nicht gesungen und es dürfen keine Blasinstrumente gespielt werden

2.  Notbetreuung für Schulkinder der Klassen 1 bis 4 – Ausnahmen 5 und 6

Ab 4. Januar 2021 werden alle Schülerinnen und Schüler ausschließlich im Distanzunterricht unterrichtet, das gilt auch für die Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4. Für die Unterrichtszeit wird eine Notbetreuung organisiert von Grundschulen bzw. Schulen, die eine Primarstufe führen.

Die Notbetreuung umfasst die Unterrichtszeit der Kinder, d.h. je nach Jahrgangsstufe  täglich 1.- 6. Stunde. In der Notbetreuung gewährleistet die Schule, dass die Kinder die Aufgaben bearbeiten können, die ihnen für die Zeit des Distanzunterrichts aufgegeben wurden.

Es gilt jeweils, dass die Aufsicht durch die Schule bis zu 15 Minuten vor Beginn und nach Ende der Teilnahme der Kinder an der Notbetreuung umfasst. Diese Zeit soll bis auf 30 Minuten ausgedehnt werden, wenn Fahrkinder die Notbetreuung besuchen und auf Grund der Abfahrtzeiten eine Beaufsichtigung notwendig ist.

Bei der Gruppenbildung für die Notbetreuung gilt der Hygieneplan Schule. Dieser sieht u.a. vor, dass der Unterricht – soweit möglich – in festen Lerngruppen (Klassen, Kurse) durchzuführen ist, um enge Kontakte auf einen überschaubaren Personenkreis zu begrenzen.

3. Anspruch auf eine Notbetreuung

Einen Anspruch auf eine Notbetreuung haben Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind sowie Kinder, deren beide Personensorgeberechtigten in nachfolgenden kritischen Infrastrukturbereichen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg beschäftigt sind, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann:

  • im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, den stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten nach § 45 des Achten Buches Sozialgesetzbuch, den Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe sowie zur Versorgung psychisch Erkrankter,
  • als Erzieherin oder Erzieher in der Kindertagesbetreuung oder als Lehrkraft in der Notbetreuung,
  • zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen in der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
  • bei der Polizei, im Rettungsdienst, Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr und bei der Bundeswehr sowie für die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • der Rechtspflege,
  • im Vollzugsbereich einschließlich des Justizvollzugs, des Maßregelvollzugs und in vergleichbaren Bereichen,
  • der Daseinsvorsorge für Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, Informationstechnologie und Telekommunikation, die Leistungsverwaltung der Träger der Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch,
  • der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft, des Lebensmitteleinzelhandels und der Versorgungswirtschaft,
  • als Lehrkräfte für zugelassenen Unterricht, für pädagogische Angebote und Betreuungsangebote in Schulen sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen,
  • der Medien (einschließlich Infrastruktur bis hin zur Zeitungszustellung),
  • in der Veterinärmedizin,
  • für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
  • Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind,
  • in freiwilligen Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen ehrenamtlich Tätige.

Kinder haben grundsätzlich einen Anspruch auf eine Notbetreuung, wenn eine sorgeberechtigte Person im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist. Dieser Anspruch besteht auch für Kinder der fünften und sechsten Jahrgangsstufe.

Die Landkreise und kreisfreien Städte (Jugendämter) prüfen und bescheiden den Anspruch auf Notbetreuung oder – nach Übertragung der Aufgabe – kreisangehörige Gemeinden, Ämter und Verbandsgemeinden.

Unter folgendem Link gelangen Sie zum Formular des Landkreises:

https://www.maerkisch-oderland.de/de/notbetreuung.html

Sofern Sie die Notbetreuung während der Schulzeit in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie dies unverzüglich bei der Schule (per Mail: unter: kontakt@oderbruch-oberschule.de oder gsntb@barnim-oderbruch.de ) sowie beim staatlichen Schulamt Frankfurt (Oder) anzeigen.

4.  Alle müssen Mund-Nase-Bedeckung tragen

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Innen-und Außenbereich der Schule gilt für alle Schülerinnen und Schüler, Ausnahme: im Sportunterricht.

Weitere Ausnahmen sind im Einzelfall nur unter den in der Eindämmungsverordnung genannten Voraussetzungen möglich. Das betrifft:

  • die Zeiträume, in denen die Unterrichtsräume stoßweise gelüftet werden
  • Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 im Außenbereich von Schulen (Schulhof).

5. Hinweise für den Schulsport im Freien

Sport und Bewegung sind wesentliche Bestandteile einer ganzheitlichen schulischen Bildung. Deshalb soll der Schulsport zur Erhaltung der psychischen und physischen Gesundheit von Schülerinnen und Schülern – unter Beachtung der spezifischen Hygienemaßnahmen – grundsätzlich weiter stattfinden. Der Rahmenlehrplan Sport eröffnet vielfältige Möglichkeiten zur Ausübung von Individualsport und bietet Möglichkeiten, auch weitere Inhalte unter Berücksichtigung entsprechender Infektionsschutzmaßnahmen einzubeziehen.

Der Sportunterricht wendet sich an eine feste Schülergruppe, die im Klassenunterricht und in der Schule ohnehin in engem räumlichen Kontakt steht. Eine Entscheidung, ob der Sportunterricht durchgeführt werden kann, trifft die jeweilige Sportlehrkraft in Abhängigkeit von den jeweiligen Bedingungen. Die Grundsätze der Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung sind entsprechend zu beachten. Unter extremen Witterungsbedingungen kann kein Sportunterricht im Freien stattfinden

6. Schule ab 11. Januar 2021 – entscheidet sich Anfang 2021

Welche Regelungen ab dem 11. Januar 2021 gelten werden, entscheidet sich angesichts der Entwicklung des Infektionsgeschehens in der 1. Kalenderwoche 2021 im Zuge der Abstimmung einer erneuten Änderung der Eindämmungsverordnung.

7. Schulfahrten sind weiter untersagt (§ 17 Abs. 3 Eindämmungsverordnung)

Das bislang auf den 31. Januar 2021 befristete Verbot zur Durchführung von Schulfahrten wird zunächst bis zum 28. Februar 2021 verlängert.

Für den bevorstehenden Jahreswechsel wünschen wir Euch/ Ihnen einen gesunden Rutsch ins Jahr 2021 sowie alles Gute.

gez. Ihre Schulleitung

(28.12.2020)

 

Liebe Schüler/innen und Eltern/ Betreuer/innen,

mit dem heutigen Schreiben informieren wir Euch/ Sie über wichtige Aspekte für einen gelungenen Distanzunterricht ab dem 04.01.21 der Klassenstufen 1 bis 9.

1) Die Schulleitung (SL) erreicht Ihr/ erreichen Sie täglich in der Schule per Telefon und Dienstmail (siehe Dienstmailadressen auf der Homepage).

Hier die Sprechzeiten der SL: täglich von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Die Schulleitung pflegt den regelmäßigen Kontakt zum Elternsprecher der Schule und Vorstand der Schulkonferenz.

2) Das Kollegium und Maria erreicht Ihr/ erreichen Sie per Telefon und Dienstmail innerhalb ihrer Sprechzeiten (siehe Dienstmailadressen auf der Homepage). Die Sprechzeiten sind ebenfalls auf der Homepage zu finden.

3) Die Wochenpläne und/ oder die zu bearbeitenden Aufgaben (mit Datum der Abgabe) für die Jahrgangsstufen 1 – 9 sind in der weBBcloud zu finden. Die Zugangsdaten zur weBBcloud erhalten Sie im passwortgeschützten Bereich des Vertretungsplans auf der Homepage.

Wenn Ihr/ Sie keinen Zugang zur weBBcloud habt/ haben, dann meldet Euch/ melden Sie sich beim zuständigen Klassenlehrer/ bei der zuständigen Klassenlehrerin. In diesem Fall werden die Aufgaben per Post oder Mail zugesandt.

Die Fachlehrer/innen nutzen auch die Möglichkeit, Lösungen zur selbstständigen Kontrolle für einen bestimmten Zeitraum hochzuladen.

4) Alle Schüler/innen erhalten ein regelmäßiges Feedback per Mail, Post oder Telefon, mindestens zweimal wöchentlich in Nichteinstundenfächern sowie mindestens  einmal wöchentlich in Einstundenfächern.

5) Die Klassenleiter/innen kontaktieren ihre Schüler/innen mindestens 1x pro Woche.

6) Sollten Ihr/e Kind/er krankheitsbedingt nicht am Distanzunterricht teilnehmen können, melden Sie dies am ersten Tag der Erkrankung telefonisch im Sekretariat der Schule. Am ersten Tag der Genesung melden Sie dies bitte ebenfalls und übersenden Sie Ihrem zuständigen Klassenleiter/ Ihrer zuständigen Klassenleiterin die schriftliche Entschuldigung per Mail oder Post.

7) Wir informieren Euch/ Sie darüber, dass Leistungen, die im Distanzlernen auf der Grundlage eines entsprechenden schulischen Angebots erbracht werden, in die abschließende Leistungsbewertung eingehen können. Eine mögliche Unterstützung durch Dritte im Rahmen der Gewichtung der erreichten Note gegenüber allen sonstigen Noten wird berücksichtigt.

8) Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 nehmen in dieser Zeit (vom 04.01.2021) am Präsenzunterricht teil. Sie werden in zwei Teilgruppen täglich 6 Stunden unterrichtet. Der Stundenplan ist auf der Homepage im passwortgeschützten Bereich des Vertretungsplans zu finden.

Im Krankheitsfall melden Sie Ihr Kind telefonisch am ersten Tag der Erkrankung im Sekretariat ab.

Nur Grundschulteil:

Notbetreuung :

  • Entsprechend der aktuellen gesetzlichen Vorgaben wird eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klasse täglich von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr durch Lehrer der Grundschule angeboten.

Liebe Schüler/innen, Eltern und Betreuer/innen, wenn etwas in dem von der Pandemie geprägten Alltag auch mal nicht so gelingen mag, freuen wir  uns über Verbesserungsvorschläge. Bitte bündeln Sie diese freundlicherweise über die Elternsprecher/innen und/ oder den Elternsprecher unseres Schulzentrums, Herrn Egloff und leiten Sie diese an uns weiter.

Eine kontinuierliche konstruktive Zusammenarbeit aller Akteure stärkt das Vertrauen in unser Schulzentrum, dem das Wohl der Gemeinschaft ein gemeinsames Anliegen ist.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien weiterhin gesundheitlich alles Gute!

gez. Ihre Schulleitung

(17.12.2020)

 

Liebe Eltern/ Betreuer/innen,

wir hoffen sehr, dass Sie angenehme und entspannte Herbstferien hatten.

Anbei finden Sie zur Kenntnisnahme und weiteren Beachtung einige Ergänzungen unseres Hygienplans.

Wir wünschen  uns allen gutes Gelingen bei der Umsetzung dieses Plans.

gez. die erweiterte Schulleitung

(23.10.2020)

Hygieneplan des Schulzentrums „Am Friedensplatz“ Neutrebbin (Ergänzung zum Hygieneplan) vom 29. Juli 2020 (Teil 1)

0. Geltende Rechtsvorschrift:

„Infektions- und Arbeitsschutz in den Schulen in Brandenburg im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2/COVID-19 (Ergänzung zum Hygieneplan)“ (Stand: 09.10.2020)

I. Grundsätzliche Vorkehrungen für den Regelbetrieb

– Information an die Eltern/ Betreuer/innen/ Schüler/im Vorfeld über die Schulhomepage über gesundheitliche Voraussetzungen, alle Vorkehrungen, auch auf dem Schulweg, die getätigt werden müssen

– Aushänge über Hygienevorschriften im Schulalltag werden in elektronischer Form („Schwarzes Brett“ auf jeder Etage) als auch in Papierform angebracht. Die Schüler werden in der 1. Unterrichtsstunde aktenkundig belehrt.

II. Hygienevorschriften

  1. Bei COVID-19 typischen Krankheitszeichen müssen betroffene Personen der Schule fernbleiben: trockener Husten, Fieber, Atembeschwerden, zeitweiser Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn, Halsschmerzen u.a. . Wenn diese Symptome bei Schüler/innen auftreten, werden die Eltern umgehend informiert und darauf hingewiesen, diese abklären zu lassen. Beschäftigte entscheiden selbst in Bezug auf einen unverzüglichen Besuch bei einem Arzt oder das zuständige Gesundheitsamt.
  2. Das Distanzgebot zwischen den Lehrkräften und zwischen Lehrkräften und Eltern oder sonstigen Besuchern beträgt mindestens 1,50m.
  3. Die Nies- und Hustenhygiene (Armbeuge, Einwegtaschentuch) sind einzuhalten. Abstand gegenüber anderen Personen ist zu beachten.
  4. Berührungen (Händeschütteln, Umarmungen) bei Begrüßungen haben zu unterbleiben.
  5. Die Hände sind vom Gesicht fernzuhalten.
  6. Regelmäßiges Waschen (mindestens 20 Sekunden) mit Wasser und Seife, Benutzung von Einweghandtüchern ist durchzuführen.
  7. Alle Toiletten sind geöffnet und sind mit Seife, Toilettenpapier sowie Einweghandtüchern ausgestattet.
  8. Aufenthaltsräume sind regelmäßig zu lüften, täglich mindestens nach jeder Unterrichtstunde, wenn unterrichtsorganisatorisch möqlich, alle 20 Minuten. Eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung der Räume durch vollständig geöffnete Fenster soll zwischen 3 bis 10 Minuten dauern. Eine Fensterlüftung ist vor jeder Raumnutzung und beim Verlassen umzusetzen. Schüler/innen können als „Lüftungsdienst“ zum Beispiel an das Lüften erinnern. Bei coronabedingter stärkerer Lüftung der Aufenthaltsräume ist das Tragen angemessener Kleidung unabdingbar.
  9. Bei der Ausgabe von Unterlagen sollten möglichst Handschuhe getragen werden.
  10. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist bei der Benutzung des ÖPNV bzw. Schülerverkehrs verpflichtend. Alle Personen in den Schulgebäuden (Fluren, Gängen, Treppenhäusern) und beim Anstehen in der Speisewirtschaft müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Maskenpflicht besteht nicht im Unterricht und auf dem Schulhof.
  11. Arbeitsmittel (u.a. Schulbücher) werden den Schüler/innen sowie den Lehrkräften persönlich zugewiesen.
  12. Nach der Benutzung technischer Arbeitsmittel sind diese zu reinigen.

III. Raumorganisation

– Der Wechsel von Klassenräumen ist möglichst zu vermeiden. Fachunterricht findet in den vorgesehenen Fachräumen und Werkstätten statt.

– Schüler/innen sitzen nebeneinander, Kontakt von Angesicht zu Angesicht ist zu reduzieren (keine Gruppentische).

– Der Lehrertisch hat einen Mindestabstand von 1,50 m zur ersten Sitzreihe.

IV. Organisation des Schulalltags

–  Die Durchführung des Regelunterrichts erfolgt in festen Lerngruppen.

– Ein Wechsel der Lehrkräfte wird durch Blockunterricht minimiert.

  Auf den Treppen wird die rechte Seite benutzt.

Sportunterricht findet unter Beachtung des Hygienekonzeptes statt.

– Musikunterricht und außerunterrichtliche musikalische Angebote dürfen erteilt werden. Auf Chorgesang ist im Unterricht der Schulen zugunsten anderer musikalischer Unterrichtsformate zu verzichten. Das Singen im Unterricht ist in kleinen Gruppen mit größerem Abstand der Schüler/innen  voneinander bei ausreichend guter Belüftung oder im Klassenverband im Freien möglich. Auch bei der Benutzung von größeren Räumen, z.B. der Turnhalle sind beim Singen größere Abstände und ausreichend gute Belüftung sicherzustellen. Im Freien ist auch das Singen im Klassenverband bei Einhaltung der allgemeinen Abstandsregeln (1,5 m) möglich.

– Bei Unterricht im Freien ist direkte Sonneneinwirkung zu meiden.

– Konferenzen sollen auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen. Gremien- und Klassenelternversammlungen sollen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind. Dabei gelten die gleichen Vorgaben wie bei den Konferenzen.

– Der Besuch von Externen in der Schule wird minimiert. Von den Besuchern werden die Kontaktdaten und Aufenthaltszeiten dokumentiert.

– Für Elternkontakte werden telefonische Sprechstunden oder Kommunikation über E-Mail-Verkehr angeboten. Persönliche Kontakte sollten nur unter Wahrung des Mindestabstandes im Einzelfall erfolgen

V. Pausenregelungen

– Die Aufsichtspersonen und Lehrkräfte am Stundenende achten darauf, dass nicht alle Schüler/innen gleichzeitig über die  Gänge zu den Klassenzimmern, zu den Toiletten und in die Schulhöfe gelangen.

– Es ist möglich, das Mittagsessen unter Einhaltung der Hygieneregeln in der lokalen Speisewirtschaft einzunehmen.

VI. Reinigung der Unterrichtsräume/Schulhaus

– Nach dem Ende des Unterrichts werden die Unterrichtsräume gesäubert (Flächendesinfektion des gesamten Raumes, der Fußböden, der Waschbecken, der Tische, der Fensterbänke möglichst mit Einwegreinigungsmaterial. Die Weiterbenutzung von Lappen etc. für einen anderen Raum muss strengstens unterbunden werden!).

– Auch die Reinigung der Toiletten erfolgt nach strengsten Hygienenormen (ebenfalls Benutzung von Einwegreinigungsmaterial).

– Das gesamte Schulhaus (auch Geländer, Fensterbänke und -griffe, Schalter, Türklinken) und die Turnhalle werden gemäß der Hygienevorschriften gereinigt.

VII. Risikogruppen

Beschäftigte ohne genannte Vorerkrankungen oder Therapien verrichten ihren Dienst grundsätzlich in den Schulen. Das Gleiche gilt für schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Personen. Das Alter oder eine Schwerbehinderung allein ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung bietet keinen Grund dafür, dass diese Personen nicht in Schulen eingesetzt werden können.

Prinzipiell besteht in jeder Schule die Möglichkeit, sich durch die Einhaltung der o.g. Infektions-und Hygieneschutzmaßnahmen sowie das Einhalten des Mindestabstands zu Schüler/innen sowie anderen Personen zu schützen.

Es ist im Einzelfall zu prüfen, ob bei bestimmten Vorerkrankungen und nachweisbaren Endorgan-schäden als zusätzlicher Risikofaktor für einen komplizierten COVID-19 Verlauf ein Einsatz im Präsenzunterricht- insbesondere bei steigenden Inzidenzen- möglich ist. Dabei sind die folgenden Erkrankungen in den Blick zu nehmen, die bei der Beurteilung des individuellen Risikos von Beschäftigten berücksichtigt werden sollen. Die Aufzählung der Erkrankungen ist nicht vollzählig und nicht abschließend.

  • Chronische Herzerkrankung mit Endorganschaden (dauerhaft therapiebedürftig); z.B. ischämische Herzerkrankung, Herzinsuffizienz
  • arterielle Hypertonie mit bestehenden Endorganschäden (insbesondere chronische Herzinsuffizienz, chronische Niereninsuffizienz) oder schwer einstellbarem Hypertonus
  • funktionelle oder strukturelle chronische Lungenkrankheit, welche eine dauerhafte tägliche Medikation benötigt (COPD, Mucoviscidose, pulmonale Hypertonie)
  • chronische Lebererkrankungen mit Organumbau
  • Diabetes mellitus (Typ I oder II) mit Endorganschäden
  • ausgeprägte Adipositas (BMI > = 40)
  • Krebserkrankungen (Onkologische Pharmakotherapie innerhalb der letzten 6 Monate; Strahlentherapie innerhalb der letzten 6 Monate)
  • ein geschwächtes Immunsystem z.B. aufgrund einer Erkrankung oder in Folge bestimmter Operationen (Splenektomie: Milzentfernung), die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr deutlich beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison)
  • sonstige schwere Erkrankungen mit funktionellen oder körperlichen Einschränkungen, die einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19 annehmen lassen

Die Zugehörigkeit zu einer der oben genannten Risikogruppen ist durch ein ärztliches Attest nachzuweisen. Näheres zum Nachweis wird in Bezug auf die Lehrkräfte und das sonstige pädagogische Personal durch das für die Schule zuständige Ministerium bestimmt. Die ärztliche Feststellung zur Einschätzung der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe trifft weder eine Aussage über die Art der Erkrankung oder ein individuelles Infektionsrisiko noch über die tatsächliche Schwere einer möglichen Erkrankung an COVID-19.

Bei Schwangerschaft gelten die Regelungen des Mutterschutzgesetzes in Hinblick auf generelle bzw. individuelle Beschäftigungsverbote sowie etwaige landesspezifische Regelungen.

Grundsätzlich nicht berücksichtigungsfähig sind die individuellen Risiken von Haushaltsangehörigen, weil dies allein der privaten Sphäre zuzurechnen ist.

 

Arbeitsstand: 23.10.2020

Dieser wird laufend aktualisiert!

G. Fietze/ D. Kind