„Romeo und Juliet“ – ein Beitrag zur Entwicklung der Sprachkompetenz

 

Schüler und Schülerinnen der Oderbruch-Oberschule Neutrebbin haben sich in Kooperation der Fächer Deutsch und Englisch mit der klassischen Tragödie „Romeo und Julia“ von Shakespeare beschäftigt. Eigentlich ist dieses dramatische Stück nicht neu im Unterricht, neu aber ist, dass die Geschichte der beiden Liebenden auch in englischer Sprache ge- und erlesen worden ist. Mit toll aufbereiteten Materialien waren die Englischlehrerinnen Marion Schmid und Andrea Schlothauer an der Vorbereitung des Theaterbesuches in Schwedt beteiligt. Die Uckermärkischen Bühnen hatten am 29.01.2018 Shakespeares Klassiker als Musical in englischer Sprache im Programm. Wir waren wie viele andere Schüler Theatergäste und erlebten schnell sprechende Schauspieler und Schauspielerinnen, denen man ohne vorherige Begegnung mit dem englischen Text schwer folgen konnte. Zum Glück gab es  noch Mimik und Gestik. Besonders Juliets Amme konnte ihre Rolle toll umsetzen und uns als Zuschauer auch zum Schmunzeln herausfordern. Auch wenn die Originalhandlung in  einzelnen Passagen gekürzt worden war, blieb die Tragik der Hauptfiguren erfassbar. Julias oder hier Juliets Vater trat als sehr bestimmende Person auf, Lorenzo zeigte sich daran interessiert, den Streit der Familien beenden zu helfen und der Prinz von Verona – im Musical eine weibliche Herrscherin – machte deutlich, welch Unheil der Familienzwist angerichtet hatte. Das Los von Romeo und Julia (Romeo und Juliet) ist immer wieder berührend und lässt zu, zu hinterfragen, ob in unserer heutigen Zeit jeder in Punkto Liebe frei entscheiden darf. In der Nachbereitung des Theaterbesuches werden wir auch dieser Frage nachgehen. Das geschieht in unserer Muttersprache, aber auch im Englischunterricht.

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Sonja Woiwode
Fachbereichsleiterin Sprache

„Romeo und Juliet“ – ein Beitrag zur Entwicklung der Sprachkompetenz