Mathe wird überall gebraucht

 

Willi Damke, Kollin Röchow, Eric Niehoff (Metallbau) HP

Hochkonzentriert: Willi Damke, Kollin Röchow, Eric Niehoff (l.) in der Abteilung Metallbau. Foto: privat

 

Praxiswoche Achtklässler des Schulzentrums „Am Friedenmsplatz“ in Neutrebbin absolvierten spannende Unterrichtseinheiten im Bildungszentrum Hennickendorf.

 

Neutrebbin (MOZ). Mathematik lebt. Das stellten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 des Schulzentrums „Am Friedensplatz“ Neutrebbin während der Praxislernwoche in Hennickendorf fest. Erfahrene Ausbilder und Meister ihres Faches erklärten unseren Schülerinnen und Schülern den Umgang mit entsprechendem Werkzeug in den Bereichen Metallbearbeitung, Malerhandwerk, Kraftfahrzeugtechnik und Kosmetik.

Und wo wird nun Mathe gebraucht? Ein Kästchen aus einer viereckigen Metallplatte herzustellen, erfordert vor dem sicheren Umgang mit Blechschere, Abkantbank und Schlosserhammer ein genaues Messen und Anreißen. Dabei ist das Umrechnen von Längeneinheiten und das Ausrechnen der anzureißenden Linien und Kanten unerlässlich für ein korrektes Endprodukt.

Im Bereich Kraftfahrzeugtechnik erhielten die Schüler nach der theoretischen Einweisung verschiedene Aufgaben in Kleingruppen. So waren Autoräder fachgerecht abschrauben und über Kreuz wieder zu montieren. Dabei musste man sich mit dem Drehmoment auseinandersetzen.

Ein Maler muss Winkel, Flächeninhalte und den Zeit- und Farbenbedarf errechnen können, so gelernt vom Malermeister. Dazu kam der Umgang mit Pinsel, Rolle oder Schwamm zur Wandgestaltung. Wie Grundfarben und Komplementärfarben entstehen und angewendet werden, lernte man am praktischen Beispiel. Der Aufbau und die Pflege der Haut und der Hände standen im Mittelpunkt der Kosmetikabteilung. Auch die Jungen absolvierten diesen Teil des Praxislernens mit Bravour.

Unsere Schülerinnen und Schüler durchliefen jede Werkstatt in dieser Woche. Bei der Fortsetzung des Praxislernens im 2. Halbjahr erfolgt dann eine Spezialisierung auf jeweils einen Bereich pro Schüler  respektive Schülerin.

So hat Benjamin, Willi und Jeremy das Malern am besten gelegen. Die Metallbearbeitung war für die drei Schüler die größte Herausforderung. Während Celina gerne wieder zur Kosmetik zurückkehren würde, stellte für Larissa und Chris der Umgang mit Metall und den entsprechenden Werkzeugen keine Hürde dar. Ben wiederum freute sich über die Arbeit in der Kfz.-Werkstatt und Kilian hat alles gefallen.

Unsere Schülerinnen und Schüler hatten eine lehrreiche und erlebnisreiche Praxislernwoche und möchten sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bildungszentrums Hennickendorf  und der Handwerkskammer Ostbrandenburg. Diese Fahrt wurde ermöglicht durch die Förderung aus Inisek-Mitteln.

Torsten Pohl, Fachlehrer WAT am SZ „Am Friedensplatz“, Neutrebbin

Mathe wird überall gebraucht